Psychotherapie

So wie du bist, bist du richtig und das was ist darf, sein.


Annehmen was ist. Das ist der erste Schritt so sein zu dürfen wie ich bin. Dabei unterstütze und begleite ich Sie gerne achtsam und würdigend. Für mich ist es wichtig, einen geschützten Raum anzubieten, in dem der Klient seine eigenen Lösungen finden darf. Er wird ermutigt, neue Schritte zu gehen oder auszuprobieren, sein Selbstbewusstein und Selbstvertrauen zu stärken sowie handlungsfähig und selbstverantwortlich zu werden. Vielleicht entdeckt er sogar, wie spannend es ist, Gestalterin des eigenen Lebens zu werden und dass mit einer Portion Humor vieles leichter wird.

So werde ich z. B einem Jugendlichen mit einer Essstörung nicht erklären, wie man isst – das weiß er selbst. Mein Ansatz beginnt auch hier mit Würdigung und dem Lernen, sich liebevoll anzunehmen und sich auch mit dieser Erkrankung angenommen zu fühlen. Mir ist es wichtig, den Klienten zu ermutigen, sich wieder mit kleinen Schritten ins Leben zu trauen.

Woher kommt Gestalttherapie?

Sie wurde im letzten Jahrhundert vor allem von Fritz S. Pearls in Abgrenzung zur Psychoanalyse entwickelt. Seit ihren Anfängen wurde die Gestalttherapie kontinuierlich, theoretisch und methodisch weiter entwickelt. Der Gestaltansatz geht heute weit über die Grenzen eines klinischen Therapieverfahrens hinaus und findet sich z. B. auch wieder in Beratung, Coaching, Selbsterfahrung und sozialer Gruppenarbeit.

Warum heißt es Gestalttherapie? 

Der Begriff „Gestalt“ hat nichts mit „gestalten“ zu tun. Gestalttherapie hat mit Wahrnehmung zu tun und mit der Frage: Was nimmt Gestalt in mir an? Wenn eine anstehende Aufgabe, ein ungelöster Konflikt oder nicht ausgedrückte Gefühle wie Ärger, Sorge immer wieder in den Vordergrund meiner Wahrnehmung kommen, spricht man in der Gestalttherapie von einer „ungeschlossenen Gestalt“. Sie sind die wichtigsten Themen in der gestalttherapeutischen Arbeit. Es sind die „Baustellen“ in unserem Leben. Sie sind es, die uns immer wieder Probleme  bereiten. Werden sie bewußt wahrgenommen und therapeutisch bearbeitet, bis sie erledigt oder abgeschlossen sind, dann spricht man von einer „geschlossenen Gestalt“.

Wem hilft Gestalttherapie?

Gestalttherapie hilft jedem, der bereit ist, ernsthaft etwas für sich zu tun. Die Therapeutin gibt dem Klienten keine „Patentrezepte“ an die Hand. Sie unterstützt ihn, damit er für sich selbst neue Wege finden kann.

Wie heilt Gestalttherapie?

Gestalttherapie sieht immer den ganzen Menschen mit Körper, Geist und Seele eingebettet in seine Umgebung und in seinen sozialen Bezügen. Gestalttherapie heilt durch Wahrnehmung und Würdigung: Der Klient kommt zur Therapeutin, weil er mit einer Situation oder mit einem Lebensproblem meint, nicht mehr allein fertig werden zu können. Vorsichtig lässt ihn die Therapeutin erleben, dass er selbst in Wirklichkeit über große Kräfte verfügt, die ihm die eine Problem-Lösung ermöglichen. Durch Wahrnehmung und Würdigung dieser Kräfte entdeckt der Klient die eigenen Potentiale. Er kommt in Kontakt mit seiner Fähigkeit, Lösungen für sich zu finden und Selbständigkeit zu entwickeln, um so mit den Anforderungen des Lebens kreativ und eigenverantwortlich umzugehen.

Mit welchen Methoden arbeitet Gestalttherapie?

Innerhalb der gestattherapeutischen Arbeit sind eine Vielzahl von Methoden anwendbar: das Gespräch, der „Dialog“, die Arbeit mit kreativen Medien, Körperarbeit und Traumarbeit. Die Therapeutin setzt sie so ein, wie es der Persönlichkeit ihres Klienten und ihrer eigenen Persönlichkeit entspricht